Festspielhaus Hellerau

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Rekonstruktion der Zukunft

Vergangene Termine

  • Mi 18.10.17 19:30

Eröffnungsveranstaltung zum Projekt Rekonstruktion der Zukunft

Keynote: Daniel Libeskind

The Garden of the Impossible – Der Garten des Unmöglichen

Vortrag in englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung

An die Zukunft glaubend, die Vergangenheit nicht vergessend: Einer der Maximen von Daniel Libeskind, die schon fast utopisch in ihrem Optimismus klingt, entspricht den visionären Bestrebungen, die vor mehr als hundert Jahren Adolphe Appia und Alexander von Salzmann in Hellerau hatten. Die expressiven Arbeiten des Architekten Libeskind eröffnen neue Perspektiven zur Deutung des architektonischen Raumes und seiner Möglichkeit, Ausdruck der Zeitgenossenschaft zu sein, und sie erzeugen die nötigen Orte zur Wiederbelebung utopischer Gedanken. Die Zukunft aus der Vergangenheit heraus zu denken und die Vergangenheit als Zukunft zu rekonstruieren sind die Themen, die Libeskind bei seiner Eröffnungsrede ansprechen wird.

Der Architekt und Stadtplaner Daniel Libeskind wurde 1946 in Łódź, Polen, geboren. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, das kulturelle Gedächtnis von Gebäuden zu evozieren. Inspiriert von Musik, Philosophie, Literatur und Poesie entwickelt er eine einzigartige, nachhaltige, widerhallende Architektur. 1989 gewann Daniel Libeskind den internationalen Wettbewerb zum Bau des Jüdischen Museums in Berlin. Eine Reihe wichtiger Aufträge folgten, darunter das Felix Nussbaum Haus, Osnabrück, das Kunstmuseum von Denver, das Contemporary Jewish Museum, San Francisco und das Militärhistorische Museum, Dresden. 2003 gewann das Studio Libeskind den Wettbewerb um einen Masterplan für den Wiederaufbau des World Trade Centers in Lower Manhattan. Daniel Libeskind lebt in New York.

Mit freundlicher Unterstützung von Relais & Châteaux Hotel Bülow Palais.

Europäisches Zentrum der Künste Dresden