Festspielhaus Hellerau

zurück

Rekonstruktion der Zukunft

Ausstellung 18.10.2017-11.11.2017

Appias Handschrift

Rhythmische Räume und weitere Originalzeichnungen

*Christoph Willibald Glucks Orpheus und Eurydike (II. Akt: Enfers - Eingang zur Unterwelt) // Kohle auf grauem Naturpapier, 1926, 48,2 x 63 cm // Schweizerische Theatersammlung in Bern.

1902 schreibt Adolphe Appia bezüglich seiner Bühnenentwürfe: „Wir sind nicht mehr bemüht, die Illusion eines Waldes zu schaffen, sondern vielmehr die Illusion eines Menschen in der Atmosphäre eines Waldes …“

Die hier ausgestellten Zeichnungen zeigen Appias Entwicklung seiner Bühnenkonzeption, von seinen ersten Entwürfen zu Richard Wagners Rheingold und Parsifal von 1892/96, über die zwischen 1909 und 1910 für Dalcroze entworfenen Espaces Rythmiques und die Bühnenbilder, die er für Hellerau 1912 und 1913 zu Christoph Willibald Glucks Orpheus und Eurydike kreierte, bis zu seinen letzten Arbeiten von 1928. Appias Zeichnungen sind immer „nur“ als Bühnenskizzen betrachtet und verstanden worden. Unsere Ausstellung will sie aber auch als unabhängige Kunstwerke zeigen, deren ästhetischer Wert weit über dem bloßer Illustration liegt.

Mit freundlicher Unterstützung der Schweizerischen Theatersammlung Bern.


Vernissage: 18.10. // 20 Uhr // Ort: Foyer


Öffnungszeiten: Freitags und Samstags ab 15 Uhr und an Veranstaltungstagen je 1 h vor und nach den Veranstaltungen


Führungen durch die Ausstellung (ca.45 min.):

Do 19.10. 19 Uhr
Einführung in Rekonstruktion der Zukunft & Führung mit dem Kurator Héctor Solari

Fr 20.10./Fr 27.10. 15 Uhr
Im Anschluss an die 14 Uhr-Führung durchs Festspielhaus

Sa 21.10./Sa 04./Sa 11.11. 17 Uhr

Sa 28.10. 18:30 Uhr


Treffpunkt jeweils im Foyer

Europäisches Zentrum der Künste Dresden