Festspielhaus Hellerau

Koalitionsvertrag schreibt Unterstützung Internationaler Produktionshäuser fort

Im gestern veröffentlichten Koalitionsvertrag ist festgeschrieben worden, „die Förderung der Internationalen Produktionshäuser nach Evaluierung substantiell zu stärken“. Seit 2016 erhält HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden pro Spielzeit ca. 600.000 € Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Kultur und Medien. Das Bündnisprojekt, zu dem neben HELLERAU das FFT Düsseldorf, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Kampnagel (Hamburg), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), PACT Zollverein (Essen) und tanzhaus nrw (Düsseldorf) gehören, wurde von den Intendantinnen und Intendanten der sieben Produktionshäuser gemeinsam initiiert und entwickelt. Die Förderung war bislang bis einschließlich der Spielzeit 2018/19 befristet.
Mit der Festschreibung im Koalitionsvertrag ist davon auszugehen, dass die Bundesförderung auf Jahre hinaus verstetigt und voraussichtlich noch erhöht wird. HELLERAU-Intendant und Vorstandsmitglied des Bündnisses Internationaler Produktionshäuser Dieter Jaenicke dazu: „Diese Initiative, an deren Ideengebung und Umsetzung wir ganz wesentlichen Anteil haben, wird weit über meine Intendanz hinaus die wirtschaftliche Situation von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden stabilisieren und signifikant verbessern. Ich bin sehr stolz, das Haus mit dieser ‚Ausstattung' an meine Nachfolgerin übergeben zu können. HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ist das einzige Kulturprojekt in Dresden, das in dieser Weise mit einer ständigen Bundesförderung rechnen kann.“
Jetzt müssen nur noch die SPD-Mitglieder dem Koalitionsvertrag zustimmen!

Europäisches Zentrum der Künste Dresden